Traumton

Heut’ Nacht kam mir ein Lied herab; Ein gold’ner Harfenton. Der trug mir Sorgen, Schmerz und Leid Gar federleicht davon.

Von Nebel war das Lied umhüllt, Aus Farben süß gewoben. Und hat, als ich in Träumen lag, Mir sanft den Geist enthoben.

Da sah ich rein die Welt vor mir, Konnt’ seine Töne schmecken. Hört’ blütenwarmen Sommerduft Im Sternenlicht verstecken.

Ich war so weit wie alles Sein, Nicht gab es dort und hier. Ich war der König jeder Welt Und war doch ganz in mir.

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#Lyrik

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